Aktuelle Themen
Westlicher Teil des Aischbühl wird nicht bebaut
Die Bebauung des westlichen Aischbühl ist endlich vom Tisch. Am 12.Juli 2011 hat der Gemeinderat der Stadt Mühlacker die "kleine Variante" beschlossen, nach der nur der Streifen im östlichen Aischbühl bebaut wird und der westliche Teil des Aischbühl so bleibt, wie er jetzt ist.
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Wildkatzen-Monitoring im Stromberg
(Bild: Thomas Stephan / BUND)
Es gibt seit vielen Jahren immer wieder Gerüchte bzw. Berichte, dass die seit langem in Baden-Württemberg als ausgerottet geltende Wildkatze im Stromberg noch oder wieder vorkommt. Es wurden auch wiederholt Fotos gemacht, auf den Katzen zu sehen sind, die Wildkatzen sein könnten, aber nicht sicher bestimmt werden können.
Im Februar 2010 wurde schließlich eine überfahrene Katze gefunden, deren Aussehen nahelegte, dass es tatsächlich eine Wildkatze sein könnte. Die DNA-Untersuchung brachte das erfreuliche Ergebnis, dass zumindest die Mutter tatsächlich eine Wildkatze war. Aufgrund dieses Funds hat das Naturparkzentrum Stromberg beschlossen, im Winter 2010/2011 systematisch zu prüfen, ob die Wildkatze im Stromberg und seinen Randgebieten heimisch ist.
Der BUND Mühlacker beteiligte sich an dieser Untersuchung durch Betreuung und Kontrolle mehrerer Lockstöcke in verschiedenen Bereichen am südlichen Rand des Strombergs.
Diese Aktion ist jetzt mit einem sehr erfreulichen Ergebnis abgeschlossen:
Wildkatze im Stromberg nachgewiesen!
Demo "Stuttgart 21 bremst aus" am 5. Februar in Mühlacker
Am 5.Februar wurde in Mühlacker und in vielen anderen Städten eine Demonstration unter dem Motto "Stuttgart 21 bremst den Nahverkehr aus" durchgeführt. Damit protestierten wir gegen die negativen Auswirkungen, die der geplante Tiefbahnhof auf den Nahverkehr in ganz Baden-Württemberg hat.
Mehr Informationen zu dieser Demo gibt es hier
Fledermäuse im Siedlungsraum - Erhalt und Schaffung von Lebensräumen
Vortrag von Irene Weinberger, Beginn am 04.Februar 2011 um 19:00 im Saal der Feuerwache
Fledermauskolonie (Bild: Regine Einfeld / BUND)
Gebäudesanierungen und Umbauten sind wichtige Maßnahmen, um hochwertigen Wohnraum zu erhalten und Energie zu sparen. Doch bei der Isolation von Dachgeschossen und Fassaden, beim Ersatz alternder Materialien am und im Haus oder beim Umbau von Dachstöcken zu Wohnungen werden häufig unabsichtlich wichtige Fledermausquartiere zerstört. Denn häufig ist HausbesitzerInnen gar nicht bewusst, dass ihr Haus Hohlräume, Winkel und Spalten aufweist, die den Fledermäusen - allesamt gefährdete Arten - als Quartier dienen.
Im Auftrag des BUND-Regionalverband Nordschwarzwald hat die Fledermauskundlerin Irene Weinberger im August 2010 in verschiedenen Stadtteilen von Mühlacker Fledermaussommerquartiere kartiert.
Frau Weinberger berichtete über die interessanten Ergebnisse ihrer Suche und gab Hinweise, was HausbesitzerInnen, ArchitektInnen und HandwerkerInnen bei Sanierungen, Aus-, Um- und Neubauten berücksichtigen sollten, um mit einfachen Maßnahmen Lebensräume für Fledermäuse zu erhalten bzw. zu schaffen.
September 2010: Schleiereulen in der St.-Andreas-Kirche in Dürrmenz
Junge Schleiereule
Im Glockenturm der St.-Andreas-Kirche in Dürrmenz befindet sich ein Nistkasten für Schleiereulen. Dort wachsen zur Zeit junge Schleiereulen auf.
Zunächst bestand die Brut aus 6 Jungtieren, leider sind jedoch 4 von ihnen innerhalb kürzester Zeit verstorben, der Grund dafür ist noch unklar. Es ist auch nicht ganz sicher, ob die Elterntiere noch füttern. Deshalb wird derzeit unter Leitung der FOGE zugefüttert, um die Überlebenschancen für die beiden noch verbliebenen Jungtiere zu erhöhen.
Leider sind auch die beiden verbliebenen Jungtiere am 26.09.2010 verstorben.
Die Untersuchung von zwei der zuerst verstorbenen Jungvögel ergab, dass sie aufgrund innerer Parasiten (Nematoden) die Nahrung nicht mehr verwerten konnten und dadurch, trotz ausreichendem Futterangebot, verhungert sind.
03./04. Juli 2010 - GEO-Tag der Artenvielfalt
An diesem Wochenende fand in Mühlacker-Mühlhausen der GEO-Tag der Artenvielfalt mit Exkursionen zu verschiedenen Themen statt:
- Fledermäuse
- Nachtfalter
- Käfer
- Gewässerlebewesen
- Höhere Pflanzen
- Tagfalter
- Wildbienen
- Vögel
Diese Exkursionen wurden von hochkarätigen Experten geleitet.
Die Ergebnisse werden dokumentiert und dienen der wissenschaftlichen Erfassung von vorkommenden Arten, die Veranstaltung soll aber auch Interesse für die heimische Natur und ihre Erhaltung bzw. Gefährdung wecken. Die rege Teilnahme zeigt, dass das Thema Artenvielfalt für viele Menschen interessant ist.
Die Ergebnisse liegen als PDF-Dateien vor und können von der Geo-Tag-Seite abgerufen werden.
Letzte Änderung
24.11.2011
© 2006-2012 Daniel Galbavy, BUND Ortsverband Mühlacker

